Caroline Toscana

Volterra

Weithin sichtbar thront Volterra, deren Ursprünge auf die Etruskerzeit zurückgehen, über einer atemberaubend schönen und weiten Landschaft und trennt die zerklüfteten Täler der Flüsse Cecina und Era.

Die Vielzahl der architektonischen Zeugnisse einer reichen Vergangenheit haben die Stadt geprägt.

Ausgrabungen aus römischer Zeit, wie das “Teatro Romano” sind noch gut erhalten. Das Stadtbild hingegen ist geprägt von tiefstem mittelalterlichen Flair.

Einmalig schöne, 550 m hoch gelegene Etruskerstadt mit etlichen kleinen Alabaster-Werkstätten. Von der etruskischen und römischen Vergangenheit erzählen Teile der Stadtmauer sowie Reste des Amphitheaters und vieles mehr!

Museo Etrusco Guarnacci:

Das etruskische Museum bewahrt eine der bedeutsamsten Sammlungen der Toskana. Es enthält unter anderem 600 Aschenuhren und Reliefdarstellungen auf Alabastergefäßen aus dem 3 Jh.v.Christus. Die Etrusker verewigten neben den mythologischen Darstellungen das Anlitz der Verstorbenen auf den Urnen. Herausragende Stücke sind z.B. der Terrakottadeckel, der im Stil des poetischen Realismus ein Ehepaar beim Festmahl darstellt oder die Bronzetele “ombra della sera” aus dem 3. Jh. vor Christi Geburt.

Eine besondere Veranstaltung findet jährlich im August statt “VOLTERRA A.D. 1398”:

Mittelalterfest im historischen Zentrum; es finden Umzüge statt, Schaukämpfe werden ausgetragen und Essen & Trinken kommen -wie immer in Italien- nicht zu kurz. Es wird getanzt und musiziert; Gaukler, Straßenkünstler und Fahnenschwinger zeigen ihre Kunststücke. Handwerker und Händler bieten ihre Waren an.

Volterra